Als ich mal wieder den Gebrauchtwagenmarkt nach automobilen Raritäten mit vier Ringen durchforstete, stolperte ich über ein Fahrzeug, das vermutlich nur zwei Gefühle zulässt: man liebt es oder man hasst es. Dazwischen wird es nichts geben. Es handelte sich um ein Audi Coupé B2 Typ 81. Das wäre für sich genommen ja noch vollkommen in Ordnung, aber der Wagen war getunt. Und damit ich nur ein paar Alufelgen, sondern einen Breitbausatz von Kerscher.
Auf dem Screenshot des Inserats kann man das Ganze schon ganz gut erkennen. Ich persönlich habe diesem 80er-Jahre-Breitbauwahn nie etwas abgewinnen können, den wenigsten Fahrzeugen standen die dicken Backen wirklich. Letztendlich zählt es aber wohl als zeitgenössisches Tuning und sollte somit einer eventuellen Vorführung zur Abnahme als Oldtimer nicht im Wege stehen.
Was haltet ihr von solchen Breitbauten allgemein und an diesem Audi Coupé speziell?
Eines gleich vorweg: dieser Beitrag wird nur ein Einsteiger zu einer kleinen Serie von Beiträgen. Im Rahmen der Jahrespressekonferenz der AUDI AG im Jahr 2012 durfte ich nämlich zwei Tage in Ingolstadt verbringen, die ein so umfangreiches Programm enthielten, dass ich nur ungern auf einen Beitrag zusammenkürzen möchte. So werde ich in diversen Beiträgen über die einzelnen Programmpunkte berichten, die ich hier nur kurz anreißen möchte.
Nach der Ankunft in Ingolstadt ging es per Shuttle zum Hotel. Das Shuttlefahrzeug war eine der vielen für die Veranstaltung zum Einsatz kommenden Audi A8L Limousinen, die in Vollausstattung nicht nur einen hohen Preis, sondern auch ein Höchstmaß an Komfort erreichten. Diese Fahrzeuge kamen an beiden Tagen bei sämtlichen Transfers zum Einsatz. So zum Beispiel bei der ersten Fahrt zum Audi Forum Ingolstadt, auf dessen Vorplatz den Besucher ein Großteil der Modellpalette aus dem Hause Audi erwartete – natürlich meist in der Topversion. Am meisten umlagert waren allerdings die beiden Fahrzeuge aus Italien: ein Lamborghini Gallardo und ein Aventador.
Der erste Programmpunkt sah eine Foto-Tour durch die Produktion des Audi A4 vor, was insofern interessant ist, als dass man dort eigentlich gar nicht fotografieren darf. Danach gingen wir auf eigene Faust auf Besichtigungstour durch das Museum, das zu der Zeit nämlich schön leer war. Die am folgenden Tag stattfindende Tour “Audi museum mobile” ersetzten wir (Jens, mit dem ich zusammen Rad-ab.com betreibe und ich) daher durch eine normale Werksführung, bei der natürlich keine Kameras erlaubt waren.
Zurück zum Vortag der Jahrespressekonferenz. Abends ging es per Shuttle zum Audi Training Center am Flughafen München, wo es die Präsentation “Blick in die Zukunft – automobile Technik von morgen” zu bestaunen gab. Joachim Bublath, vielen Lesern vielleicht noch aus der Knoff-Hoff-Show bekannt, moderierte diese. Außerdem wurde noch der neue Rennwagen für die 24 Stunden von Le Mans 2012 präsentiert: ein Audi R18 e-tron quattro.
Am Folgetag erwartete die versammelte Presse die Jahrespressekonferenz der AUDI AG 2012, bei der Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler von der sehr positiven Entwicklung “seines” Unternehmens sprach. Anschließend gab es die Präsentation des neuen Audi A3 und für Interessierte noch die weiter oben genannten Touren durch das Werk oder das Museum sowie weitere Programmpunkte.
Natürlich wurde während der beiden Tage für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt und so war es insgesamt eine sehr interessante Veranstaltung mit einer Fülle von Angeboten sowie einigen informativen Gesprächen mit anderen Bloggern, Journalisten sowie Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen der AUDI AG.
Auf die meisten hier im Beitrag genannten Punkte werde ich wie erwähnt in Folgebeiträgen noch detailliert eingehen und natürlich wird es auch zu jedem Fahrzeug, dass mir vor die Linse kam noch einen separaten Artikel geben – egal ob Neufahrzeug oder Klassiker.
183.000 Euro. Das ist ein Betrag, für den man hier in der eher ländlichen Gegend der Nordeifel durchaus ein kleines Einfamilienhaus bekommen kann. Nicht richtig neu, aber dafür freistehend auf einem netten Grundstück. Das zahlt man dann in der Regel 30 Jahre lang ab und gut ist.
Wer mit Immobilien aber nichts anfangen kann und lieber mobil ist, der kann genau diesen Betrag auch anderweitig ausgeben. Zum Beispiel für den hier gezeigten Audi R8. Gut, eigentlich ist sein richtiger Name aufgrund des fehlenden Daches und des großen Motors etwas länger: Audi R8 V10 Spyder 5.2 FSI quattro. Das stand zumindest auf dem Schild neben dem Wagen, auf dem auch der horrendegerechtfertigte interessante Preis für den Zweisitzer stand.
Kaum Platz auf besagtem Schild fand hingegen die ganze Serien- und Sonderausstattung, die den Kaufpreis ja auch auf diese hohe, 20.000 Euro über dem Grundpreis liegende Summe trieb. Lederbestuhlung in merkwürdiger Farbe und weitere Extras kosten halt Geld, wobei die Farbkombination von Phantomschwarz Perleffekt außen und Nougatbraun innen wohl eher Geschmackssache ist.
Schaut man durch das ebenfalls braune Lenkrad mit R8-Schriftzug, erblickt man einen bis 340 km/h reichenden Tacho. Das ist etwas übertrieben, der Audi R8 Spyder bringt es mit den 525 PS aus zehn Zylindern “nur” auf eine Höchstgeschwindigkeit von 313 km/h und braucht für den Sprint von 0 auf 100 km/h dank sequentiellem 6-Gang-Getriebe 4,1 Sekunden. Reicht aber vermutlich auch für das zügige Überholen von landwirtschaftlichem Gerät außerhalb geschlossener Ortschaften oder die kurze Fahrt von München nach Kiel oder eine flotte Runde auf der Nordschleife.
Weitere Zahlen gefällig? Im ebenfalls auf dem Schild untergebrachten Leasingangebot stand: bei einer Anzahlung von 36.000 Euro (dafür kaufen sich andere einen schönen Wagen) braucht man 36 Monate lang nur jeweils 2.000 Euro berappen. Geht doch noch. Bei 30 % Schadenfreiheitsrabatt (SF 25) kostet “das Cabriolet” dann laut Beispielrechnung auch nur noch 130 Euro pro Monat. Ein Schnäppchen. Und bei den derzeitigen Literpreisen ist der Verbrauch von angegebenen 15 und vermuteten 20 Litern doch kaum erwähnenswert, oder?
Wer nun sich nun eingestehen muss, die 183.000 Euro heute nicht aus der Portokasse zahlen zu können oder wem das Leasingangebot nicht schmeckt, der muss nicht verzweifeln. Denn man kann sich ja auch erst einmal einen Audi R8 mieten. Das ist dann zwar kein V10 Spyder, den einem die Jungs von Emotiondrive hier unter den Hintern packen, aber ich gehe davon aus, dass auch ein V8 mit 4,2 Litern im Audi R8 für ordentlichen Schub sorgt.
Da ich gestern auf meinem anderen Blog über Pit-Stop schrieb, stellte sich im Nachgang zu dem Beitrag die Frage, ob die Werkstattkette Pit-Stop den AUDInation-Audi kostengünstiger hätte retten können. Doch leider hatte ich Pit Stop gar nicht mehr so im Kopf. Denn trotz einer Dichte von bundesweit 400 Filialen gibt es hier in der ländlichen Gegend, in der ich wohne, keine. Das könnte natürlich ein ambitionierter Mensch ändern, indem er im Franchise hier in Simmerath eine Filiale eröffnet.
Die teilweise negative Kritik, die dabei vor allem im Internet für schlechte Presse sorgt, hätte mich nicht von einer Anfrage abgehalten, denn unsere Erfahrungen in der Vergangenheit waren, wie ich es schon in meinem anderen Blog schrieb, nicht schlecht. Ohne Termin reinkommen und nach kurzer Wartezeit und einer sehr humanen Rechnung wieder raus – so soll es sein. Gut, nach unserem Besuch hatte die Filiale augenscheinlich etwas “abgebaut”, machte alleine beim Vorbeifahren schon einen verlotterten Eindruck.
Dies lag wohl an den vielen Wechseln der Machtverhältnisse, die 1970 in Berlin gegründete Werkstattkette ging durch verschiedene Hände und die jeweiligen Besitzer hatten wohl nicht immer beste Absichten. Seit 2010 gehört die Kette nun zur PV Automotive in Essen und die wollen natürlich weg von dem schlechten Image. Gerade in Zeiten des “nie etwas vergessenden” Internets kein leichtes Unterfangen, da mehrere Jahre alte schlechte Bewertungen im Netz immer noch zu finden sind, auch wenn diese so heutzutage vielleicht gar nicht mehr zutreffen.
Man will auch weg vom Image des schnellen Reparierens, dass nur eine geringe Bandbreite umfasst und hin zur “richtigen” Werkstatt mit umfassendem Serviceangebot, dass dem einer Markenwerkstatt in nichts nachsteht. Somit hätte man die Probleme des Audi 100 dort auch beseitigen können und das trotz der im Vergleich zu anderen Ketten zum Einsatz kommenden Markenersatzteile zum günstigeren Preis.
Nun ist es zu spät, der Audi ist weg und Ersatz ist noch nicht gefunden. Sollte dieser aber dann mal da sein und ein Problem haben, werde ich Pit-Stop sicherlich mal testen. Wer übrigens mal sehen möchte, wie sich deren Geschäftsführer Stefan Kulas in einer Werkstatt in den verschiedenen Abteilungen so schlägt, der sollte am 05.03. unbedingt “Undercover Boss” auf RTL sehen. Dort läuft er getarnt durch die Werkstatt und macht sich die Finger schmutzig.
Als wir im letzten Jahr das sonnige Wetter am nahegelegenen Rursee genossen, entdeckten wir auf dem Parkplatz dieses seltene Cabriolet. Während der Rest meiner Familie weiterzog, umrundete ich den Wagen ein paar Mal, natürlich nicht, ohne einen Haufen Bilder zu machen.
Es handelte sich um einen Auto Union DKW F12 Roadster, dem Kennzeichen nach vermutlich aus dem ersten Jahr 1964. Der Roadster wurde nur zwei Jahre lang (1964 und 1965) in einer kleinen Serie angeboten. Gerade einmal 2.794 Stück sollen gebaut worden sein. Im Vergleich zu fast 80.000 DKW F12 Limousinen ist das wirklich nicht viel.
Interessanterweise ergab eine aktuelle Suche bei mobile.de gerade einmal drei Treffer für “F12″, wovon alle drei Cabriolets waren. Die aufgerufenen Preise variierten dabei übrigens zwischen 6.000 Euro für einen restaurierungsbedürftigen Roadster mit vagen Angaben bis hin zu 8.000 Euro für ein teilrestauriertes Fahrzeug.
Da stand der hier gezeigte Wagen natürlich wesentlich besser da und bot dem Auge interessante Details. Leider war das Verdeck trotz strahlendem Sonnenschein geschlossen, so dass ich eine Innenaufnahme nur durch die spiegelnde Seitenscheibe machen konnte. Immerhin bekommt man einen ersten Eindruck, wie der Innenraum aussieht.
Im DKW F12 Roadster leistete der kleine Zweitaktmotor, ein Reihendreizylinder mit 0,9 Litern Hubraum, immerhin 45 PS, die mittels Viergangschaltgetriebe samt Freilauf an die Antriebsräder übermittelt wurden. Geschaltet wurde mittels einer Lenkradschaltung. So erreichte der leer nur 740 kg leichte DKW eine Höchstgeschwindigkeit von 128 km/h.
Hier noch weitere Bilder des fast vier Meter langen Roadsters mit den den vier Ringen:
Machen wir es kurz: der AUDInation-Audi ist weg. Für uns hätte es sich nicht mehr gelohnt. Nun hat ihn jemand gekauft, der selber schrauben kann, was natürlich einen Großteil der Werkstattkosten ausgemacht hätte.
Wir sind schon ein wenig traurig, denn sind wir mal ehrlich: der Audi 100 C4 ist ein geiles Auto und gerade als 2,8-Liter ein richtig flottes dazu. Nun stellt sich die Frage, welcher Audi den Platz einnimmt. Von älter bis jünger kann ich mir alles vorstellen, wenn es preislich im Rahmen liegt. Größer geht auch, kleiner wegen der Familie eher nicht. Ich werde berichten.
Viele, die den hier gezeigten Wagen sehen, werden sagen: “Ganz klar, ein Audi 80.” Und eigentlich haben sie auch in gewisser Weise Recht, wenngleich die Aussage dennoch falsch ist. Es handelt sich nämlich um einen Audi 90. Der ist vielen gar nicht so geläufig und beim direkten Nachfolger dem B4 entfiel der Weg eine Modellreihe (Typ 89 bzw. 89Q) je nach Motorisierung mit zwei unterschiedlichen Modellbezeichnungen zu versehen.
Damit sind wir auch direkt beim größten Unterschied vom Audi 90 B3 zum Audi 80 B3: die Motorenpalette. Der Audi 90 war die potente Version des 80, unter seiner Haube werkelten ausschließlich Fünfzylindermotoren. Einzige Ausnahme blieb hierbei der Diesel, der als Vierzylinder genauso auch im Audi 80 zu bekommen war und aus 1,6 Litern Hubraum dank Turbolader 80 PS schöpfte.
Nun stellt sich natürlich die Frage: Wenn es den Motor auch im Audi 80 gab, was unterscheidet den Audi 90 noch von ihm? Das ist leicht erklärt: die Ausstattung. Der Audi 90 galt auch immer als Luxusversion des Audi 80, bot eine bessere Grundausstattung und selbst die Aufpreisliste wies mehr Positionen auf.
Auch rein äußerlich unterschieden sich die beiden Modelle. Zwar ist das Grundfahrzeug mit seiner vollverzinkten Karosserie weitestgehend identisch, aber der Audi 90 unterschied sich zum Beispiel durch eine geänderte Front mit einer in Wagenfarbe lackierten Stoßstange, die auch die Blinker aufnahm, was zu geänderten Scheinwerfern führte. Außerdem wiesen beide Stoßstangen verchromte Zierleisten auf.
Zurück zu den Benzinmotoren des von 1987 bis 1991 gebauten Audi 90. Diese waren wie erwähnt allesamt Fünfzylinder. Die schwächste Version steckte dabei im 2.0E, der aus zwei Litern Hubraum 115 PS mobilisierte. Am weitesten verbreitet ist sicherlich der 2.3E, der anfänglich 136 PS und ab 1990 dann immerhin noch 133 PS leistete. Diese mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe verbundenen Motoren waren auf Wunsch auch mit einer Dreistufenautomatik zu bekommen. Ab 1990 kam dann eine Fahrstufe hinzu.
Die Vierstufenautomatik war optional auch im 2.3 20V erhältlich Dieser wies ab 1988 im Audi 90 quattro 20V die gleiche Vierventiltechnik wie 2.0 20V auf, verfügte mit 170 PS aber über 10 Mehr-PS als der Zweiliter mit “nur” 160PS. Bis auf den kleinen 2-Liter und den Diesel waren alle Audi 90 auch als quattro mi dem hochgelobten Allradsystem von Audi erhältlich.
Ein brauchbarer Audi 90 ist heute wesentlich teurer, als ein Audi 80 aus der gleichen Zeit. Leider sind viele Fahrzeuge in einem eher schlechten Pflegezustand und gerade als quattro nicht ganz billig in Sachen Reparatur. Dennoch stellt so ein Audi 90 sicherlich einen erhaltenswerten Youngtimer mit Potential zum Klassiker dar.
Es ist Dezember 2011. Der AUDInation-Audi hat nur noch bis diesen Monat TÜV, müsste also kurzfristig zur Hauptuntersuchung. Zwar sind die lauten Geräusche beim Audi 100 behoben worden (es war das Hosenrohr, das nach 20 Jahren den Dienst quittierte), doch dabei wurde auch schon mal eine Durchsicht für den TÜV gemacht.
Und der Kostenvoranschlag wirft eine so große Zahl aus, dass sich die Frage stellt, ob es sich noch lohnt. Die Querlenker müssen erneuert werden (eine Krankheit bei diesem Modell) und zusätzlich gibt es noch viele Kleinigkeiten, die aber alle zu einer insgesamt hohen Summe führen. Allerdings sagte der Meister auch, dass es sich ja sonst um ein Fahrzeug in einem super Zustand handeln würde, dass mit der geringen Laufleistung für das Alter ja schon einen Sammlerstatus hat.
Und nun überlegen wir hin und her, wälzen Vergleichsportale, um eventuell die Kosten für die Ersatzteile etwas drücken zu können. Gerade bei den Querlenkern lässt sich hier wohl einiges an Geld sparen. Doch so richtig weiß ich noch nicht, wie es mit dem AUDInation-Audi weiter gehen soll. Ich werde berichten.
Leider war Audi – im Gegensatz zu anderen Herstellern nicht offiziell bei der Motorshow in Essen vertreten. Der einzig offizielle Teil war im Bereich der DTM die Teilnahme durch Audi Sport, die dort ein altes und ein neues Modell ihrer Rennwaden ausstellten. Dafür gab es aber reichlich andere Firmen, die auf das sportliche Image der Modelle aus Ingolstadt setzten, um damit ihre Produkte zu präsentieren oder einfach nur den eigenen Stand aufzuwerten.
So gab es auch für die Freunde der Marke mit den vier Ringen viel zu sehen und vom alten Audi A3 der ersten Serie im Originalzustand bis hin zum getunten Audi R8 V10 war für jeden Geschmack etwas dabei. Die in der folgenden Galerie gezeigten Bilder können hier sicherlich nur einen kleinen Eindruck vermitteln.
Bis zum 4.12.2011 könnt ihr euch die Fahrzeuge aber noch alle selbst anschauen, denn so lang ist die Essen Motor Show 2011 noch geöffnet. Wochentags von 10.00 bis 18.00 Uhr, am Wochenende bereits ab 9.00 Uhr. Erwachsene zahlen 16 Euro Eintritt, der Parkplatz kostet 8 Euro für den ganzen Tag.
Seit 2010 rundet der Audi A1 die Angebotspalette des Ingolstädter Autoherstellers nach unten ab. Er stellt Audis Vorstoß in das Segment der Kleinwagen dar, was durch die Tatsache unterstrichen wird, dass der Audi A1 auf dem Klassenprimus Polo aus dem Mutterkonzern Volkswagen basiert. Bis dato war der A1 allerdings nur als für die Klasse der Kleinwagen typisches Schrägheck mit drei Türen zu bekommen, was sich ab nächstem Jahr aber ändern wird.
Denn Anfang 2012 wird der jetzt bereits bestellbare und seine Weltpremiere feiernde Audi A1 Sportback zu den Händlern kommen. Der Sportback ist als fünftüriger Kompakt-Audi für das junge urbane Publikum gedacht. Den in der Stadt macht der Wagen mit einer Außenlänge von nur rund 3,95 m eine echt gute Figur und ist somit nicht länger als sein dreitüriges Schwestermodell. Dafür ist er etwas höher, um den Passagieren auf der Rücksitzbank ein Plus in Sachen Platz bieten zu können. So können serienmäßig vier Personen bequem im Audi A1 Sportback Platz nehmen, auf Wunsch gibt es den A1 Sportback auch in einer Version mit fünf Sitzplätzen – und das ohne Aufpreis!
Die Motorenpalette im Sportback umfasst im Bereich der Benziner aktuell vier TFSI-Motoren. Die Einstiegsversion markiert der 1.2 TSFI, der 86 PS leistet, die über ein Schaltgetriebe mit 5 Gängen an die Antriebsräder übermittelt werden. Über den 1,4 Liter mit 122 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe beziehungsweise den 1.4 TFSI mit S tronic mit blitzschnell schaltenden 7 Gängen geht es zur Spitzenmotorisierung, die aus 1,6 Litern Hubraum stolze 185 PS schöpft. Hier erfolgt die Kraftübertragung ebenfalls mittels S tronic.
Für die Langstreckenfahrer bietet sich sicherlich einer der drei TDI-Motoren an. Die Diesel weisen alle einen Hubraum von 1,6 Litern auf. Die Leistung beträgt entweder 90 PS mit 5-Gang-Schaltgetriebe oder S tronic oder 105 PS mit 5-Gang-Schaltung. Hier ist also für jeden sicherlich die passende Motorisierung zu finden.
Dass der Audi A1 Sportback so jugendlich daherkommt, unterstreichen auch die frischen Farben, die neben weiteren pfiffigen Details für den Innenraum wählbar sind. Außerdem lässt sich der Wagen durch diverse optionale Highend-Lösungen wie zum Beispiel Audi connect durch die Kombination von MMI Navigation Plus und das Bluetooth Autotelefon mit dem Internet verbinden.
Der Audi A1 Sportback, dessen Einstiegspreis bei 16.950 Euro liegt, bringt Audi somit wieder ein Stück näher an das selbstgesteckte Ziel, bis 2015 die Zahl seiner Modelle auf 42 insgesamt zu erweitern. Weitere Informationen zu Audi und dem A1 findet man neben den üblichen Seiten des Unternehmens dem Image des A1 gerecht werdend auch bei Facebook unter www.facebook.com/AudiA1 – schaut mal rein!
Zur Einstimmung hier noch ein Video zum Audi A1 Sportback: